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Konzerte


Jazz in Trier


Karl-Heinz Breidt und Peter Heinbücher haben im Oktober das Buch "Jazz in Trier" vorgelegt. Dort werde ich im Zusammenhang mit der Frage nach "Instant Composing" auf Seite 153 zitiert. "Es gibt bei Standard Melodien so viele Vorgaben, daß weder Improvisation noch Instant-Composing" möglich ist". Von dieser verkürzten Wiedergabe möchte ich mich distanzieren. Das wäre ja schrecklich, wenn es nicht mehr möglich wäre, über einen Standard zu improvisieren ! Ich habe auf die Frage von Karl- Heinz Breidt ("Könnte man Improvisation im Jazz nicht generell als Instant Composing bezeichnen ?") geantwortet:
"Es gibt bei Standard-Melodien so viele Vorgaben, die bereits feststehen, so daß mir der Begriff "Instant-Composing" für "Improvisation" etwas überhöht erscheint. Dazu ist zuviel bereits festgelegt, auch rhythmische Grundlagen. Eine andere Herangehensweise, die diesem Begriff wohl eher gerecht werden würde, wäre: Wir improvisieren jetzt mal zu einem Thema. Zum Thema Angst. Das wäre für mich freie Improvisation, spontanes Komponieren."


Improvisationsschule



Wenn ich etwas Zeit habe, entwickele ich meine Schule "Modern Piano I - III" weiter. Inzwischen ist "Fly me to the moon - Eine strukturierte Einführung in das Jazz - Piano anhand des bekannten Standards" dazugekommen. Dabei überprüfe ich immer wieder im Unterricht, ob eine optimale, pädagogisch sinnvolle Struktur verwirklicht ist. Ich möchte diese Anleitung zur Improvisation möglichst bald abschließen und dann professionell herausgeben. Bis dahin bleibt es bei einer einfachen Spiralbindung für meine Schüler...


Rock, Pop and More...




Trotz aller Liebe zum Jazz und zur Klassischen Musik habe ich mir die Freude an der Rock- und Popmusik bewahrt, obwohl ich zugeben muss, daß mich wenig Neues wirklich vom Hocker reißt. Ermüdend sind für mich die ewig gleichen Akkord-progressionen. Es gibt aber immer wieder junge Menschen, die diese Musik mit sehr viel Spielfreude zelebrieren. Das möchte ich unterstützen und der Workshop "Rock- Pop and more..." ist eine gute Gelegenheit dafür. Das Konzept habe ich mit den Mitgliedern des Stiftungsrates der 2001 gegründeten Stiftung Musikjugend Trier-Land entwickelt. Im Juni 2008 kam es bereits zum Nachfolgeworkshop. Auch diesmal widmete ich mich als künstlerischer Leiter den musikalischen Inhalten zusammen mit meinen Musikerkollegen. Ohne unser super Workshopteam allerdings, würde das Ganze nicht zustande kommen. Mehr dazu direkt auf der Rock, Pop and more..." Seite !

Nachtrag: Nach dem dritten, sehr erfolgreichen Workshop haben sich fast alle Dozenten und auch ich als künstlerischer Leiter von den Initiatoren des Workshops getrennt. Nur soviel an dieser Stelle: In dem Moment, wo ich als künstlerischer Leiter die Verantwortung für das Gelingen eines Workshops übernehme, wo mindestens 50 % der jungen Musiker zum ersten mal auf einer Bühne stehen, muß ich auch volle Entscheidungsgewalt über die Auswahl der teilnehmenden Dozenten haben. Weil dies nicht mehr gewährleistet war, habe ich mich bis auf Weiteres von der Workshopleitung getrennt.